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Corona-Crash und 1 Aktienkauf – Keine Panik – Dividende kommt!

Marcus@dividendenertrag 0

Rückblick Februar 2020

Treu nach dem Motto „KEINE PANIK“ aus dem Roman von Douglas Adams – Per Anhalter durch die (Börsen-)Galaxis – kaufte ich seelenruhig vor den Marktverlusten die Aktie BASF nach meiner Meinung nach günstig ein. Hier war die Dividende über 5% gestiegen und ich musste zuschlagen. Am 07.02.20 kaufte ich 25 Stück zu 62,58 € ein, das ganze kostete 13,25 € an Gebühren:

Kaufbeleg BASF

Die Art der Nachrichtenerstattung zum Virus bauten die Angst an den Märkten massiv auf und bescherten in der letzten Woche starke Kursverluste. Gerade die ansteigenden Erkrankungen in Europa und auch bei uns in Deutschland führten zu einem Ausverkauf von Grundnahrungsmitteln, Konserven und Hygieneartikeln in meiner unmittelbaren Umgebung.

Endlich wird mal nix weggeschmissen, sondern landet komplett bei den Endverbrauchern. Sogar Ketchup läuft wieder gut, das kann man überall auf die Kartoffeln, Nudeln oder den Reis klatschen – sag mal wie steht eigentlich der Kurs bei Kraft Heinz?

Was wird jetzt nur – Verkaufen abwarten kaufen oder in Panik verfallen?

Klar weiß keiner, wie sich die Marktlage wirklich entwickeln wird. Ist der Virus nur der Auslöser, um die schon lange überbewerteten Markt stark zu korrigieren, oder erst in eine längere Abwärtsspirale zu führen? Das Ganze wird schon viel zu lange gestützt von den Notenbanken mit ihrer Zinspolitik und der Gelddruckerei.

Da ich selbst einen Plan habe, freue ich mich über jede Gelegenheit, Unternehmen mit einer satten Dividende günstig zu erwerben oder aufzustocken. Wenn nicht jetzt wann dann? Ich persönlich werde weiter konstant monatlich investieren. Ich werde es mir aber nicht nehmen lassen, Teile meiner Cash- Reserve für weitere günstige Positionsaufstockungen oder Neukäufe zu nutzen. „All in“ mit dem Cash zu gehen ist aber aktuell keine Option, es muss sich erst zeigen, ob der Markt langfristig reagiert, oder von der Politik der Zentralbanken wieder zügig angehoben wird.

Das einzige, worüber ich mir große Sorgen mache ist, dass ich zu wenig Kapital zurückgelegt habe, um einzukaufen. Dazu habe ich mir folgende Gedanken gemacht, falls die Märkte länger dem Abwärtstrend folgen:

Ich könnte meinen monatlichen Sparbetrag über punktuelle Sparpläne bei der Comdirekt auf mehrere kleine Aktienkaufpositionen aufteilen zu 1,5 % Kosten (Ggf. Zuschlag für Namenseintragung). Normalerweise kaufe ich Positionsgrößen bei den „teureren“ Brokern zu ca. 1300-1500 €, damit ich bei meinem Kostenziel von ca. 1 % oder weniger liege. Bei der ING-Diba kann ich ca. 650-700 € für ca. 1 % Gebühren einkaufen. Ich hoffe persönlich auf eine längere Abwärtsspirale an den Märkten, dann könnte ich so über Monate mit Rabatt an meine kleine Sparrate angepasste Investitionen in verschiedene Unternehmen machen.

Mein aktueller Plan ist der Ausbau der BASF-Position auf ca. 2000 € Einstandskurs, bevor die Hauptversammlung stattfindet. Das erreiche ich mit 2 Sparraten jeweils am 7. des Monats März und April. Des Weiteren werde ich Cisco in dem gleichen Sparplan weiter ausbauen.

Die Aktien Royal Dutch und Altria werde ich relativ zeitnah wieder auf 2000€ ausbauen nach den aktuellen Verlusten. 3M, Tyson Foods und General Mills beobachte ich auch für Spontane Nachkäufe.

Folgende Unternehmen könnten bald in mein Depot wandern: Pfizer, IBM, BAT, Texas Instruments, Procter & Gamble, Canadian Utility, National Fuel Gas…..ok ich höre lieber auf.

Folgenden Fehler sollte man aber nicht begehen – denken das der Wert ja gefallen ist um vielleicht 15 % und dann loslegen mit investieren. Procter und Gamble wäre so ein Beispiel, hier würde ich erst bei Kursen von unter 75 € ans Einsteigen denken.

Ich will davor nur warnen, dass viele Unternehmen schon stark überbewertet sind seit langer Zeit und dass hier eine Korrektur längst fällig ist – mindestens zum Kursmittelwert oder darunter (Regression zum Mittelwert lässt grüßen). Viele Aktien sind immer noch aktuell über der 200 Tageslinie und damit uninteressant überhaut näher betrachtet zu werden.

Fazit –> Keine Panik, bitte weitermachen

Meine Meinung ist: weiter konstant in gute Unternehmen investieren und Dividenden kassieren. Seinem Plan treu bleiben und kontinuierlich weitermachen. Sofern das eine oder andere Schnäppchen lauert, die Cash Reserve ggf. bemühen, aber nicht das ganze Pulver sofort verschießen. Selbst nachdenken, Aktien beurteilen und dann diversifiziert investieren.

Dividenden-Einnahmen

Trotz dem ganzen medialen Tanz kamen auch diesen Monat ganz entspannt die Dividendenerträge auf dem Konto an. Es gab 6 Dividendenausschüttungen, also keine Überraschung, wenn man meine Blogseite Zahltage kennt. Alle Angaben sind nach Abzug der Quellensteuer und noch im Freibetrag.

Am 4.2 bekam ich 9,58 € von Gladstone Commercial, am 6.2 15,09 € von General Mills, am 7.2 von AT&T 16,02 €, am 14. Februar überwies mir Tanger Fact. Outlet 27,76 €, am 19.2 kam dann noch AbbVie mit 9,23 rüber und zu guter Letzt beglückte mich Hormel Foods am 21.2 mit 5,48 €. Das ergibt insgesamt 83.16 € an Dividenden, dem gegenüber stehen 13,35 € an Gebühren für die Aktienkäufe, damit habe ich einen Ertrag von 69,81 €.

Und was habt Ihr so im Februar gemacht? Seid ihr auch locker geblieben und habt Dividenden vereinnahmt?  

Ich wünsche Euch einen schönen Frühlingsanfang und bleibt bitte gesund!

Euer Marcus

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