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Grundlagen A-Z

Aktien

Aktien bzw. Wertpapiere sind ein verbrieftes Anrecht an Unternehmensanteilen. Die Investoren bezahlen für die Aktienanteile einen bestimmten Betrag, der dann als neues Kapital der Aktiengesellschaft (AG) zur Verfügung steht. Der Investor wird wiederum zu einem Miteigentümer des Unternehmens. Es gibt unterschiedliche Aktiengattungen wie Namensaktien, Vorzugsaktien oder auch spezielle Klassifizierungen wie zum Beispiel Class A-Aktie oder Class B-Aktie.

Namensaktien werden beim Kauf mit dem Namen des Anteilseigners versehen, hier wird zusätzlich zu den Transaktionskosten eine Gebühr fällig. Diese Aktiengattung geht mit einem Stimmrecht daher und eine Einladung zur Hauptversammlung kommt dann auch nach zum Aktionär. Anteilseigner von Vorzugsaktien haben meist kein Mitspracherecht, aber die Aktien schütten u.a. eine höhere Dividende aus. Klassifizierungen können unterschiedliche Eigenschaften repräsentieren, wie einen steuerrechtlicher Hintergrund (z. B. Royal Dutch Shell mit unterschiedlichen Steuerquellenstaaten), oder die Trennung in Mitarbeiter-Aktien, Aktien mit vielfachem Stimmrecht oder die Aktien für den externen Investor (z. B. Google).

Depot

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Diversifikation

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Dividenden

Die Dividende ist eine Gewinnausschüttung der Aktiengesellschaft an den Anteilseigner. Diese wird bei der Hauptversammlung festgesetzt und kann aber auch gekürzt oder ausgesetzt werden. Es gibt kein Anrecht auf eine Dividende.

Je nach Herkunftsland wird jährlich, halbjährlich, pro Quartal oder auch monatlich eine Ausschüttung vorgenommen. Der Ertrag ist oberhalb des Freibetrags von 801 Euro pro Einzelperson oder 1602 Euro für Verheiratete steuerpflichtig. In Deutschland gilt aktuell die Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge. Dazu kommt noch der Solidaritätszuschlag und ggf. dazu die Verrechnung der Kirchensteuer. Insgesamt kommt man hier auf Abzüge von 26,4 -27,8% auf die Dividendeneinnahmen und Kursgewinne.

Es gibt auch sogenannte „steuerfreie“ Dividenden-Aktien (z. B. Telekom & Deutsche Post), wo die steuerliche Belastung aber in Wirklichkeit nur vom Finanzamt gestundet wird. Ausnahmen sind hier abgeltungssteuerfreie Altbestände von vor 2009.

Investieren

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Quellensteuer

Je nach Land, in dem ein Unternehmen steuerpflichtig ist, fällt auf die Gewinnausschüttung eine Quellensteuer an, die sofort fällig ist. Je nachdem, ob es ein Abkommen zur Doppelbestereung gibt zwischen dem Quellenstaat und dem Land indem sich das Depot bzw. der Anteilseigner befindet, wird die Quellensteuer voll an die hiesige fällig werdende Abgeltungssteuer angerechnet, oder auch nicht. Hier ein sehr informativer Link zum Thema Besteuerung der unterschiedlichen Quellenländer auf der Webseite von Thomas Wachinger.

Sparen und Vermögensaufbau

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